Лириката на Дебелянов – поетически езици


Виолета Русева

Резюме:

Denken wir Debeljanovs lyrisches Schaffen als Gesamttext, so erscheint es uns als ein Netz aus mehreren ästhetischen und poetischen Differenzen – den Räumen trauriger symbolischer Gärten mit herbstlichen Bäumen, Abenddämmerung und Mondschein, dem Höhenflug weinender Engel, mit Naturfragmenten versetzt, und den bildhaften Extrakten von Orten des Bösen – ein in der Sprache ausgelegtes Netz der seelischen Abbilder, der mythologischen Stoffe, der stillen Erinnerungsstätten; eine Poesie der Collagen und der labyrintischen Zeitreisen, der nostalgischen Heimkehr, des An- und Abgesangs fremder Stimmen, der aufjubelnden Literarizität und der leisen, nur so hingehauchten Beichte. Debeljanovs Lyrik löscht die Grenzen der Zeit aus, ersetzt sie durch die Figuren ihrer Abwesenheit und erschafft sie als eine Erinnerung. Zeit wird ersetzt durch ihre Erfahrung als existentiales Problem in der Sprache. Debeljanovs Elegien sind Lieder vom Ureigensten, wie auf der Rückseite seiner impressionistischen Gedichte geschrieben. Der Dichter mag vergessen haben, dass er Symbolist gewesen ist, doch seine Texte haben es sich gemerkt und stellen nachdrücklich die Frage nach einem synkretischen Modernismus-Begriff auf.

Ключови думи:


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