Конструиране на субект и пол. За някои аспекти на мъжкото и женското начало в романа на Робърт Музил Човекът без качества


Владимира Вълкова

Резюме:

Untersucht wird die „Konstruierbarkeit von Subjekt und Geschlecht” in Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften” im Hinblick auf poststrukturalistische Theorien. Angesichts der Genderstudies und der Problematik des Anderen in den postkolonialen Diskursen erscheinen Weiblichkeit und Männlichkeit als zwei einander ergänzende Ansätze des Menschlichen. Während Leona und Bonadea die männliche Identität stabilisieren, erscheinen Clarisse und Agathe als das Männliche hinterfragende. Im Versuch, gegen das Gesetz des Vaters zu anzugehen, entdeckt das anfangs in sich einheitlich erscheinende, selbsteigene, passive weibliche Subjekt seine durch die Identitätskrise erfahrene Individualität. Das anfangs innerlich gespaltene und trotzdem selbstbewusste männliche Subjekt kommt über seine Erfahrung mit dem Weiblichen zur Wahrnehmung des Ànderen in einer realitätshaltigeren Form, die zwar nie gänzlich auf Projektions- und Introjektionsmechanismen verzichtet, aber die Eigenständigkeit und eigene Qualität von Anderen anzuerkennen in der Lage ist. Die Lösung des Geschlechterkonflikts zielt nicht auf die Fusion der Liebenden, sondern auf eine gegenseitige Ergänzung und Steigerung, bei der jeder seine höhere Bestimmung erfüllt.

Ключови думи:


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